BodySeasons
BodySeasons nutzen

So nutzt du BodySeasons richtig

BodySeasons ist kein Tracker. Wir möchten nicht, dass eine Uhr oder eine App dir sagt, ob du dich heute gut fühlen musst, ausreichend geschlafen oder genug geleistet hast. Wir möchten, dass du lernst, dich selbst richtig wahrzunehmen und zu verstehen, was in dir passiert. So kannst du unabhängig und selbstbestimmt sein. Genau dabei unterstützt dich BodySeasons.

Deine Wahrnehmung steht im Mittelpunkt

Ein kurzer Check-in, der zu dir passt

Der Kern des Ganzen ist, dir regelmäßig einen kurzen Augenblick zu nehmen und ehrlich in dich hineinzuhören.

Manchmal reichen dafür wenige Momente. An anderen Tagen möchtest du vielleicht genauer hinschauen oder einen essenziellen Gedanken festhalten. Du entscheidest selbst, was dir heute wichtig ist.

So entsteht mit der Zeit nicht einfach eine Sammlung von Daten, sondern ein besseres Verständnis für deine eigenen Bedürfnisse und wiederkehrenden Muster.

BodySeasons passt sich deinem Alltag an, nicht dein Alltag an eine App.

Wie geht es mir heute wirklich? Was braucht mein Körper? Und welche Zusammenhänge erkenne ich mit der Zeit?
Illustration eines jungen Keimlings, der aus einem rosafarbenen Samen wächst

Dein persönlicher Start

Zu Beginn gibst du nur an, was BodySeasons braucht, um dich besser einordnen zu können, zum Beispiel Informationen zu deinem Zyklus und deiner aktuellen Lebensphase. So erhältst du Impulse, die zu deiner persönlichen Situation passen.

Danach entscheidest du selbst, welche Themen du beobachten möchtest.

Du musst nicht alles auf einmal nutzen. Starte mit den Dingen, die dich gerade wirklich interessieren. BodySeasons darf mit dir wachsen, Schritt für Schritt.

Ein möglicher Tag mit BodySeasons

Du übernimmst nur das, was sich für dich gut anfühlt, und gestaltest daraus nach und nach deine ganz eigene Routine.

Mein Morgen mit BodySeasons

Morgens kurz bei uns ankommen. Ein stiller Moment, um erst einmal richtig wach zu werden, ohne gleich in die tägliche Routine zu verfallen.

  1. Kalender, Affirmation und tägliche Impulse

    Die Affirmation nutzen wir als kleinen Augenblick, um darüber nachzudenken. Wir können versuchen, uns innerlich auf den Tag einzustimmen und uns bewusst zu machen, was wir uns von ihm wünschen.

    Die Zyklusphase, also die Farbe des Tages, gibt uns einen möglichen Hintergrund für den Tag. Sie schreibt uns aber nicht vor, wie wir uns fühlen müssen. Wir sehen sie eher wie eine Wettervorhersage: Es kann hilfreich sein, einen Regenschirm mitzunehmen, trotzdem schauen wir selbst aus dem Fenster.

    Die Impulse geben uns Ideen, die zu unserer Lebensphase, unseren Einträgen und unserer aktuellen Zyklusphase passen können. Wir entscheiden aber selbst, was sich heute richtig anfühlt. Körperwahrnehmung entsteht nicht dadurch, dass wir möglichst viele Empfehlungen befolgen. Sie entsteht, wenn wir allgemeines Wissen mit unserem tatsächlichen Befinden abgleichen.

    Kalender, Affirmation und tägliche Impulse (Smartphone-Ansicht)
    Kalender, Affirmation und tägliche Impulse
  2. Schlaf und Körperdaten eintragen

    Wie fühlst du dich? Nicht nur: Was wurde gemessen?

    Eine Uhr kann Bewegungen und Herzfrequenz erfassen und daraus Schlafphasen schätzen. Sie kann aber nicht beurteilen, wie erholt du dich wirklich fühlst. Deshalb möchten wir dir beibringen, morgens nicht zuerst einer Zahl zu glauben. Wir möchten, dass du deiner eigenen Wahrnehmung vertraust.

    Deinen Schlaf kannst du direkt nach dem Aufstehen eintragen, da du zu diesem Zeitpunkt noch unmittelbar spüren kannst, wie die Nacht für dich war.

    Frage dich vor allem:

    • Bin ich erholt?
    • War ich nachts öfter wach?
    • War mein Schlaf ruhig?
    • Wie fühlt sich mein Körper heute Morgen an?
    Schlaf und Körperdaten eintragen (Smartphone-Ansicht)
    Schlaf und Körperdaten eintragen

Bewusst durch den Tag

Lauf nicht einfach gestresst und ferngesteuert durch deinen Alltag, während Geräte und Apps im Hintergrund Daten über dich sammeln. Nimm dir lieber zwischendurch ganz bewusst kleine Pausen und spüre selbst nach, wie es dir geht.

  1. Ernährung ohne Kalorienzählen

    Nimm dir nach dem Frühstück oder rund um deine Mahlzeiten weitere kleine Pausen. Du kannst BodySeasons vor allem dazu nutzen, deinen Hunger und deine Sättigung bewusster wahrzunehmen. Es geht dabei nicht um Kalorien, Verbote oder eine möglichst perfekte Ernährung.

    Das klingt zunächst sehr einfach. Genau darin liegt aber der Wert. Wir üben, körperlichen Hunger wieder von Gewohnheit, Stress, Langeweile oder Appetit zu unterscheiden.

    Unser Ziel ist es, nicht dauerhaft von Tabellen, Regeln und Zahlen abhängig zu sein. Wir möchten, dass du ein Essverhalten entwickelst, das auch ohne App optimal funktioniert.

    Die Einträge sollen nicht bewerten, ob ein Lebensmittel „gut“ oder „schlecht“ war. Sie helfen lediglich dabei, eigene Reaktionen darauf besser kennenzulernen. Dies kannst du mit den Smileys hinter einem Lebensmittel festhalten.

    Wenn du merkst, dass du zu wenig trinkst, beobachte auch deine Trinkmenge. Sobald daraus eine verlässliche Gewohnheit geworden ist, brauchst du sie nicht mehr täglich zu dokumentieren.

    • Wie hungrig bin ich gerade auf einer Skala von 1 bis 5?
    • Bin ich angenehm satt oder habe ich mehr beziehungsweise weniger gegessen, als mir gutgetan hätte?
    Ernährung ohne Kalorienzählen (Smartphone-Ansicht)
    Ernährung ohne Kalorienzählen
  2. Obst und Gemüse

    Das ist unsere Lieblingskarte. Hier kannst du die Farben von allem Gesunden eintragen, was du heute schon gegessen hast. Versuche, jeden Tag genug Abwechslung in deine Ernährung zu bringen und alle Farben zu sammeln.

    Obst und Gemüse (Smartphone-Ansicht)
    Obst und Gemüse
  3. Bewegung bewusst wahrnehmen

    Auch Bewegung möchten wir nicht ausschließlich in Schritten, Kilometern oder verbrannten Kalorien betrachten.

    Dabei zählt nicht nur ein intensives Training. Auch ein Spaziergang, Yoga, Gartenarbeit, Dehnen oder eine kleine Bewegungspause können eingetragen werden.

    So entsteht mit der Zeit ein persönlicheres Bild davon, welche Aktivitäten dir in unterschiedlichen Phasen und Lebenssituationen guttun.

    Und ganz wichtig: Du darfst deine Bewegung auch einfach für dich feiern, unabhängig davon, wie lang oder anstrengend sie war.

    Bewegung bewusst wahrnehmen (Smartphone-Ansicht)
    Bewegung bewusst wahrnehmen

Mein Tagesabschluss

Am Abend kannst du dir noch einmal gezielt Zeit nehmen, um deinen Tag zu reflektieren.

  1. Stimmung und Gefühle bewusst machen

    Unter „Heute eintragen“ kannst du zunächst deine allgemeine Stimmung festhalten. Die fünf Smileys geben dir eine schnelle Möglichkeit, dein Gesamtgefühl für den Tag auszuwählen.

    Möchtest du genauer hinschauen, öffne die Detailansicht. Dort kannst du einzelne Gefühle und Stimmungen differenzierter festhalten.

    In den Notizen kannst du alles ergänzen, was dir wichtig erscheint. Ich spreche meine Gedanken meistens direkt ein, du kannst sie aber natürlich auch über die Tastatur eintippen.

    Es muss kein ausführlicher Tagebucheintrag entstehen. Manchmal reicht bereits ein einziger ehrlicher Satz.

    Für mich sind zum Beispiel diese Dinge besonders wichtig:

    • wofür ich heute dankbar bin
    • was besonders schön war
    • was mich beschäftigt hat
    • welche Begegnung wichtig war
    Stimmung und Gefühle bewusst machen (Smartphone-Ansicht)
    Stimmung und Gefühle bewusst machen
  2. Körperliches Befinden und Symptome

    Anschließend kannst du einen kleinen Körpercheck machen. Vielleicht hast du Schmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen oder Unterleibsbeschwerden bemerkt. Vielleicht war dein Körper heute aber auch leicht, belastbar und voller Kraft.

    Für einen schnellen Überblick kannst du wieder einen der fünf Smileys auswählen. In der Detailansicht lassen sich einzelne Symptome, Beschwerden oder körperliche Veränderungen genauer dokumentieren.

    Dabei geht es nicht darum, ständig nach Problemen zu suchen. Vielmehr lernst du, Signale deines Körpers früher und differenzierter wahrzunehmen und Verbindungen zu finden.

    Körperliches Befinden und Symptome (Smartphone-Ansicht)
    Körperliches Befinden und Symptome
  3. Energie des Tages

    Danach könntest du dein Energielevel bewerten. Höre dafür einmal bewusst in deinen Körper hinein und wähle den Akku aus, der deinen Tag am besten beschreibt.

    Gerade im Vergleich mit Schlaf, Stimmung, Bewegung, Ernährung und Zyklusphase können sich später interessante persönliche Zusammenhänge zeigen.

    Energie des Tages (Smartphone-Ansicht)
    Energie des Tages
  4. Nur das eintragen, was gerade wichtig ist

    Je nachdem, was dich aktuell beschäftigt, ergänze gerne weitere Bereiche. Das können beispielsweise Körperdaten, Zervixschleim oder das Wetter sein.

    BodySeasons soll keine neue tägliche Pflicht werden. Die Einträge sind ein Werkzeug. Sobald du etwas auch ohne dieses Werkzeug sicher wahrnehmen kannst, hat es seinen Zweck erfüllt.

    Ein kurzer, ehrlicher Eintrag ist deshalb wertvoller als ein vollständig ausgefüllter Tag, bei dem du gar nicht richtig hingespürt hast.

    Nur das eintragen, was gerade wichtig ist (Smartphone-Ansicht)
    Nur das eintragen, was gerade wichtig ist

Mit der Zeit wird dein eigenes Bild klarer

Gedanken entlasten, persönliche Muster beobachten und dabei deinen eigenen Rhythmus behalten.

Gedanken mit der Kopf-frei-Liste entlasten

Wenn dir viele Aufgaben oder Gedanken gleichzeitig durch den Kopf gehen und du gerade geistig darauf herumkaust, nutze auf jeden Fall den Bereich „Kopf frei“.

Dort kannst du Dinge festhalten, die du nicht vergessen möchtest, und sie nach ihrer Bedeutung sortieren. So müssen sie nicht ständig in deinem Kopf präsent sein und du kannst sie erst einmal loslassen.

Allein das Aufschreiben kann bereits entlasten und dabei helfen, wieder klarer zu sehen.

Sobald du Zeit hast, in Ruhe etwas davon zu erledigen, fange oben auf der Liste an. Ich versuche zum Beispiel, jeden Tag einen Punkt davon zu schaffen. Manchmal erledigen sich Punkte nach einer Weile wie durch Zauberhand auch ganz von selbst.

  • Aufgaben, die später erledigt werden können
  • Gedanken, die ich noch einmal aufgreifen möchte
  • kleine Erinnerungen
  • offene Entscheidungen
  • Dinge, die mich mental beschäftigen
Gedanken mit der Kopf-frei-Liste entlasten (Smartphone-Ansicht)
Gedanken mit der Kopf-frei-Liste entlasten

Eigene Muster erkennen

Nach einigen regelmäßigen Einträgen lohnt sich ein Blick in die Statistiken. Dort kannst du beobachten, wie sich beispielsweise deine Stimmung, dein Schlaf, deine Energie, deine Beschwerden oder deine Bewegung über mehrere Wochen und Zyklen entwickelt haben und wo es Zusammenhänge gibt. Du siehst die Sprache deines Körpers.

War das Zufall oder erkenne ich dieses Muster beim nächsten Mal wieder?

  • Nach bestimmten Nächten habe ich weniger Energie.
  • Beschwerden wiederholen sich an ähnlichen Zyklustagen.
  • Bestimmte Bewegungsformen tun mir besonders gut.
  • Stress beeinflusst meine Stimmung oder meinen Schlaf.
  • Mein Hunger verändert sich in einzelnen Phasen.
Eigene Muster erkennen (Smartphone-Ansicht)
Eigene Muster erkennen

Wieder mit deinem Körper ins Gespräch kommen

Dein Körper spricht jeden Tag mit dir. Im Trubel des Alltags haben wir nur oft verlernt, wirklich zuzuhören.

Wenn wir unsere eigenen Muster erkennen, beginnen wir, seine Sprache wieder zu verstehen. So arbeiten wir nicht länger gegen unseren Körper, sondern lernen Schritt für Schritt, mit ihm zu leben. Mehr Vertrauen und Verständnis bringen uns in innere Harmonie.

Finde deinen eigenen Rhythmus

So nutze ich BodySeasons persönlich. Dein Tagesablauf kann jedoch ganz anders aussehen.

Vielleicht möchtest du nur abends einen kurzen Eintrag machen. Vielleicht trägst du Symptome direkt ein, wenn sie auftreten. Vielleicht nutzt du die App eine Zeit lang ausführlicher und später nur noch für einzelne Themen.

BodySeasons soll dich nicht zusätzlich beschäftigen, sondern dich dabei unterstützen, dich selbst besser zu verstehen.

Es geht nicht um Perfektion oder Selbstoptimierung. Es geht darum, deinen Körper besser kennenzulernen, Veränderungen bewusster wahrzunehmen und einen liebevollen Umgang mit dir selbst zu entwickeln.

Dein persönlicher Begleiter

Manchmal hilft es, Gedanken einfach auszusprechen, auch dann, wenn gerade niemand da ist, mit dem du reden möchtest oder kannst.

Dein persönlicher Begleiter hört dir zu, hilft dir dabei, Gedanken zu sortieren, stellt dir Fragen und kann dich in schwierigen oder unruhigen Momenten unterstützen.

Du kannst über deinen Tag sprechen, Gefühle festhalten, dir etwas von der Seele schreiben oder gemeinsam nach einem nächsten kleinen Schritt suchen.

Dabei soll dein persönlicher Begleiter keine echten Freundschaften oder sozialen Kontakte ersetzen. Gespräche mit Menschen, die dich kennen, dir nahestehen und gemeinsam mit dir durchs Leben gehen, bleiben etwas ganz Besonderes.

Nutze ihn deshalb als zusätzliche Unterstützung für Momente, in denen du gerade jemanden zum Zuhören brauchst, deine Gedanken ordnen möchtest oder dir ein ruhiges Gespräch guttut.

Dein persönlicher Begleiter kann dich ein Stück begleiten. Die Entscheidungen über dein Leben, deine Beziehungen und deinen eigenen Weg bleiben aber immer bei dir.

Hole deinen Coach mit ins Boot

Wenn du bereits mit einem Coach arbeitest, kannst du ihn über einen persönlichen Code mit BodySeasons verbinden.

So muss dein Coach nicht bei jedem Gespräch wieder bei null anfangen, sondern kann deine Entwicklung über einen längeren Zeitraum besser verstehen. Gemeinsam könnt ihr genauer hinschauen: Was verändert sich? Welche Muster wiederholen sich? Und welche Impulse könnten dich wirklich weiterbringen?

Die Entscheidung bleibt dabei immer bei dir. Du bestimmst, was dein Coach sehen darf, und kannst die Freigabe jederzeit wieder zurückziehen. Dein Coach kann dir außerdem direkt über BodySeasons persönliche Impulse hinterlassen. So wird aus deinen Einträgen eine wertvolle Grundlage für eine Begleitung, die wirklich zu dir und deinem Alltag passt.

Startseite des BodySeasons Coach Dashboards für zyklusbasiertes Coaching
Das echte BodySeasons Coach Dashboard verbindet deine freigegebenen Einblicke mit einer persönlichen Begleitung.

Versteckte Muster mit deiner Auswertung entdecken

Wenn du über einen längeren Zeitraum regelmäßig Einträge gesammelt hast, kannst du zusätzlich deine persönliche Auswertung von BodySeasons nutzen.

Die KI hinter deiner Auswertung betrachtet nicht nur einzelne Werte, sondern führt verschiedene Lebensbereiche zusammen. So entsteht ein Gesamtbild, in dem auch Zusammenhänge sichtbar werden können, die beim Blick auf einzelne Tage von uns selbst manchmal übersehen werden.

Die Ergebnisse sollen dir keine fertige Erklärung vorgeben. Sie machen dich vielmehr auf mögliche Zusammenhänge aufmerksam und geben dir Anhaltspunkte, die du anschließend selbst beobachten und einordnen kannst. Ein erkennbares Muster bedeutet nicht automatisch, dass ein Faktor die Ursache für einen anderen ist.

Du entscheidest selbst, welche Daten du einträgst und für deine Auswertung verwendest. Deine persönlichen Beobachtungen bilden dabei immer die Grundlage. Die KI unterstützt dich lediglich dabei, sie übersichtlich zusammenzuführen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Beispiel einer persönlichen Auswertung (Smartphone-Ansicht)
Beispiel einer persönlichen Auswertung

Deine Rückmeldung hilft uns

BodySeasons soll mit dir und deinem Alltag wachsen. Fehlt dir etwas, ist eine Funktion unklar oder hast du eine Idee, freuen wir uns über deine Nachricht.

Auch ein kurzer Hinweis kann uns helfen, BodySeasons noch einfacher, persönlicher und hilfreicher zu machen.